Kartfahren 2016




Was macht man als Motorradstammtisch im Winter? Nachdem wir beim Kartfahren zum Jahresabschluss 2014 viel Spass hatten, wollten wir das Event wiederholen und Wolle die Gelegenheit geben, seinen Pokal zu verteidigen. So trafen wir uns am 21.02.2016 wieder an der Heidesheimer Kartbahn, diesesmal mit 9 Fahrern. Leider kniffen Christine, Lotte und Christopher aber glücklicherweise konnten wir mit Melina, Luca, Addi, Michael und Härry neue Mitfahrer gewinnen. Wir hatten 10 Minuten Qualifying und 20 Minuten Rennen gebucht.
Der Streckenbetreiber erklärte uns die Regeln
- Keine Beführungen mit den Karts, das halten die Karts nicht aus
- Bei gelben Lichtern langsam weiterfahren, da ihre Mitarbeiter dann auf der Strecke sind und in der Vergangenheit schon umgefahren wurden
- Bei gelben und roten Lichtern ist das Rennen vorbei
- Wenn man ein blaues Licht gezeigt bekommt, dann ist ein schnellerer hinter einem und den soll man überholen lassen

Das Qualifiying ging folgendermassen aus:

Platz

Name

Zeit

1

Axel

00:25,80

2

Wolle

00:25,85

3

Andreas

00:26,13

4

Stefan

00:26,67

5

Addi

00:26,69

6

Melina

00:28,09

7

Härry

00:28,90

8

Luca

00:29,01

9

Michael

00:31,66

Boa, meine Tochter auf der 6. Position!
Die Streckenposten stellten uns in der Reihenfolge der schnellsten Runde auf. Das Rennen wurde gestartet und es ging auf die erste 180 Grad Kurve zu. Wie im Autoscooter auf der Hillesheimer Kerb rammte mich Wolle, was sich direkt auch Andreas abschaute und mit einem weiteren Stoß in die Bande beförderte. Glücklicherweise konnte ich weiterfahren und in der nächsten Kurve in gleicher Manier kontern. Die gelben Lampen gingen an aber Wolle vor mir verlangsamte sein Tempo in keinster Weise. Beim Folgen wurde mir dann vom Streckenposten die Disqualifikation angedroht - so war Wolle weg. Nach wenigen Runden gingen die Überrundungen los so dass sich das Feld wieder zusammenschob. Irgendwann ging dann Andreas nochmals an mir mit der bewährten Alzeyer Winzerfest Autoscooter Methode an mir vorbei. Bald geriet ich mehr und mehr durch Stefan unter Druck. Einmal konnte er auch an mir vorbei gehen, glücklicherweise fand ich aber bei einer weiteren Überrundung einen Weg an ihm vorbei.
Während des Rennens ein Schock für mich. Zwei Streckenposten sind notwendig, um meine Tochter aus der Bande rauszuziehen, zum Glück ohne ernsthafte Folgen.
So waren die Plazierungen nach Ablauf der 20 Minuten:


Platz

Name

Runden

Schnellste Runde

1

Wolle

44

00:25,22

2

Andreas

43

00:25,67

3

Axel

43

00:25,62

4

Addi

43

00:25,37

5

Stefan

43

00:26,12

6

Luca

41

00:27,16

7

Härry

40

00:27,11

8

Melina

40

00:27,22

9

Michael

36

00:29,94


Wo war in dem ganzen Rennen eigentlich Addi? Fuhr der überhaupt mit oder hat er als alter Chip Bastler die Zeitnahme Chips gehackt? Wie sonst ist ihm denn die zweitschnellste Runde gelungen?
Ich nehme jedenfalls mit, dass es nicht gut ist, auf diesem Kurs die schnellste Trainingszeit zu fahren, da man in der ersten Kurve mit diesen Mitfahrern dann eigentlich keine Chance hat. Ausserdem muss ich an meinem Zweikampfverhalten arbeiten und deutlich aggresiver werden. Auch die taktische Variante, die Michael beim Rennstart angewandt hatte, seine Mitfahrer zu verunsichern und in der Konzentration zu stören, indem man erst mal in aller Ruhe seinen Helm absetzt, werden ich bestimmt übernehmen....Und mit ein paar Kilo weniger wäre ich wohl auch etwas schneller.

Letztendlich hat Wolle seinen Pokal verdient verteidigt, klar an der schnellsten Rundenzeit von uns allen zu sehen. Also müssen wir wohl nächsten Jahr doch, wie im Automobilsport üblich, über ein Handicap nachdenken.......

Endurofahren am 1. Mai 2015

Leider ist Endurofahren hierzulande ja fast überall illegal. Deshalb sind wir am 1. Mai ins benachtbarte Ausland gefahren. Der Wettergott war leider nicht mit uns, trotzdem war es toll. Hier ein paar Handyaufnahmen von unserer Tour

Jahresabschluss 2014 auf der Kartbahn




Am 21. Dezember waren wir mit 12 Personen auf der Kartbahn in Heidesheim. Wir hatten ein 10 minütiges Qualifying und ein 20 minütiges Rennen gebucht. Danach konnten diejenigen, die nicht mit den „Verrückten“ fahren wollten, noch ein paar Runden drehen.

Zum Qualifying traten wir noch mit sieben Personen an. Jeder gewöhnte sich langsam an die ungewohnte direkte Lenkung. Folgendes Ranking ergab sich nach den 10 Minuten:

Platz

Name

Zeit

1

Andreas

00:27,08

2

Axel

00:27,23

3

Wolle

00:27,24

4

Christopher

00:28,05

5

Stefan

00:28,83

6

Christine

00:29,00

7

Lotte

00:47,68


Lotte war das alles zu hektisch, sie setzte zum Rennen aus. Gut zu sehen ist, dass die Zeiten der anderen um nur 2 Sekunden unterscheiden, ein spannendes Rennen war zu erwarten. Der Rennleiter startete das Rennen und los ging es. Da auf der engen Bahn Berührungen nicht zu vermeiden waren, ging es recht wild zu. Chistopher legte die schnellste Runde der Gruppe mit 00:26,63 hin. So waren die Plazierungen nach Ablauf der 20 Minuten:

Platz

Name

Runden

Schnellste Runde

1

Wolle

42

00:26,68

2

Axel

41

00:26,86

3

Stefan

40

00:27,62

4

Andreas

40

00:27,41

5

Christopher

39

00:26,63

6

Christine

38

00:28,00


Nach dem Hauptrennen verlieh Andreas dem Sieger Wolle den Pokal. Nächstes Jahr ist er zu verteidigen.


Im Anschluss wurde noch das „Nicht-Verrückten-Rennen“ ausgetragen. Ranking:

Platz

Name

1

Nicole

2

Judith

3

Luca

4

Melina


Zum Abschluss ging es zur Pizzeria Pepe nach Nieder-Olm.